18. März 2026 • Allgemein  Pressemitteilung 

Ferda Ataman und Petra Köpping unterzeichnen Bund-Länder-Vereinbarung zu Antidiskriminierung – ADB Sachsen e. V. präsentiert Jahresbericht für 2025 (PM ADB Sachsen e.V.)

Ferda Ataman und Petra Köppingnzu Besuch beim ADB

Bild:  ©Sozialministerium Sachsen Die Unabhängige Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, Ferda Ataman, und die Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Dagmar Neukirch, die die verhinderte Staatsministerin Petra Köpping vertrat, im Kreise des ADB. 

Leipzig, 18.03.2026

Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. begrüßte am 18. März 2026 die Unabhängige Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, Ferda Ataman, und die Sächsische Staatsministerin für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Petra Köpping. Anlässlich des Termins unterzeichneten beide eine Bund-Länder-Vereinbarung und das Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. präsentierte seinen Jahresbericht 2025.

„Die Zahlen des vergangenen Jahres bestätigen die Entwicklung der letzten Jahre. Herauszuheben sind der moderate Anstieg von Diskriminierungen von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen sowie das ebenfalls moderate Anwachsen von Diskriminierungen in den Lebensbereichen Arbeit und Wohnen“, so Katharina Scholz, Mitglied der Geschäftsführung des Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V.

„Der Jahresbericht erscheint im neuen Gewand. Ein größerer Analyseteil soll verdeutlichen, dass hinter Diskriminierungen immer gesellschaftliche Verhältnisse und Strukturen stecken, die diese begünstigen. Mit einer Geschichte hinter den Zahlen, die Einblick in einen konkreten Fall gibt, wird klar: Diskriminierung ist auch immer eine schmerzhafte individuelle Erfahrung“, stellt Janek Lassau, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V., den Jahresbericht vor.

Die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, Ferda Ataman, betont: „Der Jahresbericht des Antidiskriminierungsbüros Sachsen zeigt uns, wie wichtig Beratung vor Ort ist. Die Diskriminierungsfälle steigen seit 2021 und sind auf einem beunruhigend hohen Niveau. Das zeigt aber auch, dass die Menschen Diskriminierung nicht hinnehmen und im Antidiskriminierungsbüro Sachsen einen vertrauensvollen Partner haben, der sie unterstützt. Ich freue mich, dass auch der Freistaat Sachsen das Problem erkannt hat und wir heute die Bund-Länder-Vereinbarung unterschrieben haben. Damit zeigt das Land seinen Einsatz gegen Diskriminierung. Das ist ein wichtiges Zeichen.“

Staatsministerin Petra Köpping stellt heraus: „Die auch 2025 gleichbleibend hohe Beratungsnachfrage beim Antidiskriminierungsbüro Sachsen zeigt erneut wie wichtig Diskriminierungsschutz ist und bleibt. Die Zahlen verdeutlichen aber auch, dass wir im Freistaat ein gestiegenes Bewusstsein für Ungleichbehandlung geschaffen haben. Auch sind sie ein Beweis für das Vertrauen, welches das Antidiskriminierungsbüro Sachsen durch jahrelang hervorragende Arbeit gewinnen konnte.“

Pressekontakt:
Janek Lassau
E-Mail: janek.lassau@adb-sachsen.de
Tel.: 0157 577 828 56

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