Startseite

Das Antidiskriminierungsbüro (ADB)

...ist eine zentrale Anlaufstelle im Freistaat Sachsen für alle Fragen zu Diskriminierung aufgrund rassistischer Zuschreibungen, ethnischer Herkunft, Religion und Weltanschauung, des Geschlechts, der sexuellen Identität, des Lebensalters oder Behinderung sowie Mehrfachdiskriminierung.

Berliner Gericht verurteilt Vermieterin wegen rassistischer Diskriminierung (19.01.2015)

Logo Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin

Das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg verkündete ein für das Antidiskriminierungsrecht wegweisende Entscheidung: Es verurteilte eine Vermieterin einer Familie mit türkischer Migrationsgeschichte zur Zahlung von 30.000 Euro (je 15.000 Euro pro Kläger) wegen Verletzung des zivilrechtlichen Benachteiligungsverbots gem. § 19 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

Dazu der Kläger Herr P.: „Wir freuen uns über das Urteil. Für mich und meine Familie bedeutet es ein Stück Gerechtigkeit. Ich hoffe, dass es dazu beiträgt, dass auch andere Vermieter Menschen nicht mehr diskriminieren“.

Diesen Artikel lesen: Berliner Gericht verurteilt Vermieterin wegen rassistischer Diskriminierung

Schulungen zu Barrierefreiheit im Frühjahr (19.01.2015)

Schreibtisch mit Block, Dokumenten und ein Unterarm ist zu sehen mit einem Stift in der Hand

Barrierefreie Dokumente erstellen, Leichte Sprache anwenden und Veranstaltungen ohne Hindernisse durchführen sind Inhalte, welche das Antidiskriminierungsbüro Sachsen auch im Jahr 2015 im Rahmen von Workshops behandelt. In Leipzig und in Dresden stehen die Schulungstermine bereits fest und Anmeldungen sind möglich.

Diesen Artikel lesen: Schulungen zu Barrierefreiheit im Frühjahr

Rat für Migration erklärt zur Debatte über die "Pegida-Demonstrationen" (12.01.2015)

„Es geht ein Riss durch die Gesellschaft: Jeder Zweite befürwortet die wachsende Vielfalt, aber jeder Dritte fordert mehr Mut zu einem stärkeren Nationalgefühl und schließt dabei Eingewanderte aus. Wir brauchen deshalb eine Leitbild-Kommission für das Einwanderungsland, die ein Konzept entwickelt, das die gesamte Gesellschaft einbezieht. Migration und Integration dürfen nicht tagesaktuell verhandelt werden.“ 

Diesen Artikel lesen: Rat für Migration erklärt zur Debatte über die "Pegida-Demonstrationen"

© ADB 2014