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Antidiskriminierungsbüro Sachsen -  http://www.adb-sachsen.de

Ausgewählte Antidiskriminierungsstellen in Deutschland (Stand: April 2008)

Das europäische forum für migrationsstudien (efms) hat eine Auswahl von 15 Antidiskriminierungsstellen erstellt, welche Personen, die Diskriminierung erfahren haben, kompetent unterstützen und beraten. Die dabei entstandene Liste von öffentlichen Stellen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebenesowie von zivilgesellschaftlichen Nicht-Regierungsorganisationen ist nicht abschließend zu verstehen, sondern soll als „work in progress“.

In nur wenigen Städten wurden in den letzten Jahren spezielle Antidiskriminierungsbüros innerhalb der Stadtverwaltung eingerichtet, die als Anlaufstelle für Menschen, die Erfahrungen mit Diskriminierung gemacht haben, systematisch Beratung und Unterstützung anbieten. Landesweit tätige (staatliche) Antidiskriminierungsstellen finden sich nur in Berlin und Brandenburg. Dieser Mangel kann nur sehr begrenzt in einigen Regionen von Nicht-Regierungsorganisationen wettgemacht werden: Lediglich in NRW und Berlin haben sich in den letzten Jahren tragfähige Antidiskriminierungsstrukturen herausgebildet – mit viel zivilgesellschaftlichem Engagement und z.T. mit politischer und finanzieller Unterstützung durch die Landesregierungen. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die seit Sommer 2007 arbeitsfähig ist, kann somit (noch) nicht auf ein flächendeckendes Angebot von Unterstützungsstrukturen vor Ort zurückgreifen.